Der Schweizer Wirtschaftsstandort basiert auf einer fein abgestimmten Balance zwischen kantonaler Autonomie und nationaler Strategie. In Zeiten zunehmender protektionistischer Tendenzen weltweit steht die Schweiz vor der Herausforderung, ihre traditionelle Offenheit zu bewahren, ohne die soziale Sicherheit im Inneren zu gefährden. Das politische Instrumentarium Berns zielt darauf ab, den Marktzugang zu sichern, während gleichzeitig die hohen Standards der Produktqualität und Arbeitsbedingungen geschützt werden.
Ein zentraler Pfeiler dieser Politik ist die Standortförderung, die sich weniger durch direkte Subventionen als vielmehr durch exzellente Infrastruktur, ein weltweit führendes Bildungssystem und eine moderate, aber verlässliche Steuerbelastung auszeichnet. Wir analysieren hier die aktuellen Bestrebungen des Bundesrates, die Rahmenbedingungen für innovative KMU und internationale Konzerne gleichermaßen attraktiv zu gestalten, wobei der Fokus verstärkt auf ökologische Nachhaltigkeit als Wettbewerbsvorteil gelegt wird.